Initiative zur Reaktivierung der

Talgangbahn

als Teil der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, kurz RegioStadtbahn

Talgangbahn TGB Logo

Die Talgangbahn hat eine über hundertjährige Geschichte aufzuweisen. Ihre Schienen verbinden auf einer Länge von 8,2 km die Ortsteile Onstmettingen, Tailfingen, Truchtelfingen und Ebingen der Stadt Albstadt. Seit der Stilllegung der Bahn im Jahre 1998 bleibt diese wichtige Verkehrsachse ungenutzt. Nun besteht die historische Chance für eine Reaktivierung. Das Besondere dabei ist, dass die relativ kurze Strecke Teil eines großen Ganzen – der RegioStadtbahn Neckar-Alb – werden soll.

Dies wäre in jeder Hinsicht ein Gewinn. Innerstädtische Mobilität wird erleichtert, die überörtliche Anbindung verbessert, eine unschöne Brache beseitigt und die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Der Nutzen übersteigt bei weitem die Kosten einer Reaktivierung. Es wäre zudem der „gerechte Lohn“ für den Weitblick politisch Verantwortlicher in Stadt und Kreis, die nach der Stilllegung der Bahn Sorge dafür getragen haben, dass eine Entwidmung der Eisenbahntrasse unterblieb und damit die Chance auf eine Wiederbelebung als moderne RegioStadtbahn gewahrt haben. Auch wäre es der Lohn für eine nicht allzu große Gruppe von Albstädter Bürgerinnen und Bürgern, die sich aus freien Stücken mit einem enormen Zeitaufwand immer wieder für die Talgangbahn eingesetzt haben. Dabei war die Talsohle lang und die Vorzeichen standen über weite Strecken nicht allzu günstig. Umso mehr ist deren Beharrlichkeit und Durchhaltvermögen zu bewundern.

Mit Sicherheit wächst die Zahl der Befürworter einer Reaktivierung der Talgangbahn mit den sachgerechten Informationen über den aktuellen Stand der Angelegenheit. Dazu will diese Seite einen Beitrag leisten.

Talgangbahn TGB Regionalbahn

Fragen und Antworten

Die RegioStadtbahn Neckar-Alb ist ein Großprojekt, das den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Region fit für die Zukunft macht. Städte und Gemeinden werden sehr viel enger miteinander verbunden durch den Ausbau und die Elektrifizierung bestehender Schienenstrecken, die Reaktivierung stillgelegter und den Bau neuer Streckenabschnitte und Haltestellen. Neue Innenstadtstrecken in Tübingen und Reutlingen ermöglichen Fahrten auch vom Umland in die Zentren.

Das Streckennetz des Projekts erstreckt sich über eine Länge von über 200 Kilometern. Knapp 140 Kilometer bestehender Schienenstrecken sollen dabei elektrifiziert werden, 45 Kilometer reaktiviert oder neu gebaut werden. Neue Kreuzungsmöglichkeiten auf eingleisigen Strecken sorgen für eine höhere Kapazität und eine Gewährleistung der Pünktlichkeit. Die Planung sieht den Bau rund 70 neuer Haltestellen im Gesamtnetz vor. Dadurch bekommen weitere Teile der Bevölkerung einen komfortablen Zugang zu einem leistungsfähigen Schienenverkehrsangebot.

Regional-Stadtbahn Steckennetz Stand 04/2019
Grafik Linienplan, Quelle: https://www.regional-stadtbahn.de

Gerade Albstadt profitiert besonders stark von der RegioStadtbahn Neckar-Alb, da sowohl die Verkehrsanbindung grundlegend verbessert, als auch der innerstädtische ÖPNV ausgebaut wird:

  • Erstmals macht die RegioStadtbahn umsteigefreie Direktverbindungen auch von Onstmettingen, Tailfingen und Truchtelfingen über Ebingen nach Balingen und Tübingen möglich.
  • Im innerstädtischen Verkehr Albstadts werden sechs von neun Stadtteilen mit attraktiven Fahrzeiten und modernsten Fahrzeugen direkt miteinander verbunden.
  • Die Elektrifizierung der Zollernbahn zwischen Tübingen, Balingen und Albstadt ermöglicht Express-Verbindungen von A.-Ebingen ohne Umstieg in die Stuttgarter Innenstadt und künftig auch zum Flughafen und zur Messe.
  • Durch zusätzliche Haltestellen in der gesamten Region, z.B. auf Höhe des Arbeitsamtes in Ebingen oder auch in der Stadtmitte Balingens, wird die Bahn für deutlich mehr Bürger komfortabel und fußläufig erreichbar.

Mit der RegioStadtbahn wird ein Bahnangebot Wirklichkeit, welches für viele Menschen in Albstadt ganz neue Möglichkeiten für ihren Weg zur Arbeit, zur Schule und in der Freizeit bietet:

  • Auf der Linie Tübingen – Balingen – A.-Ebingen – Truchtelfingen – Tailfingen – Onstmettingen soll die Bahn in der Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten, in Nebenzeiten jede Stunde fahren.
  • Im Gegensatz zur alten Talgangbahn werden die Züge somit nicht nur zu den Schulzeiten verkehren, sondern vom frühen Morgen durch den Tag hindurch bis in die späten Abendstunden.
  • Zusätzlich sieht die Planung des Landes Baden-Württemberg auf der Linie Stuttgart – Tübingen – Balingen – A.-Ebingen jede Stunde einen schnellen Regional-Express mit nur wenigen Zwischenhalten vor – und damit doppelt so häufig wie heute.
  • Die RegioStadtbahn bietet dabei attraktive Möglichkeiten zum Umstieg in den Regional-Express nach Reutlingen, zum Stuttgarter Flughafen, zur Messe und in die Innenstadt.

Das Projekt RegioStadtbahn steht nicht in Konkurrenz, sondern ermöglicht erst den Ausbau der sehr erfolgreichen, Ende der 1990er-Jahre eingeführten Express-Verbindungen von der Zollernalb nach Stuttgart. Diese haben zu starkem Nachfragezuwachs im Schienenverkehr geführt und sind für die Wirtschafts- und Wohnstandorte Albstadt, Balingen und Hechingen von zentraler Bedeutung.

Da in den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof keine Dieselzüge einfahren dürfen, ermöglicht erst die Elektrifizierung der Strecke Tübingen – Balingen – Albstadt im Rahmen des Großprojekts RegioStadtbahn Neckar-Alb den Erhalt der umsteigefreien Verbindungen von A.-Ebingen nach Stuttgart und die Anbindung des Zollernalbkreises an den Flughafen Stuttgart nach der Fertigstellung von Stuttgart 21.

Das Land Baden-Württemberg plant in Zukunft sogar stündliche Expressverbindungen zwischen A.-Ebingen und Stuttgart. Also eine sehr deutliche Verbesserung des Angebots gegenüber heute zweistündlich verkehrenden Express-Zügen. Diese Schnellverbindungen ergänzen sich hervorragend mit den Regional-Stadtbahnen, welche durch mehr Zwischenhalte die Bevölkerung auch in kleineren Städten und Gemeinden erreicht und deren Anschluss an die Expressverbindungen herstellt.

So entsteht ein für die Fahrgäste hoch attraktives Gesamtkonzept. Der Schlüssel zu dessen Realisierung ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur durch das Projekt RegioStadtbahn Neckar-Alb.

Neben der Elektrifizierung der Zollern-Alb-Bahn zwischen Tübingen, Balingen und Albstadt sieht das Projekt RegioStadtbahn Neckar-Alb den Bau mehrerer zweigleisiger Begegnungsabschnitte vor. Dadurch wird die Kapazität der Strecke erhöht. Verspätungen eines Zuges wirken sich durch häufigere Kreuzungsmöglichkeiten nicht so stark auf entgegenkommende Züge aus. Ziel muss es sein, trotz einer höheren Anzahl an verkehrenden Zügen die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Züge zu gewährleisten, was ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Akzeptanz des Schienenpersonenverkehrs durch die Fahrgäste ist.

Nein, seit Einführung des einheitlichen Fahrscheins durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau, kurz Naldo, gelten die Fahrpreise in der gesamten Region einheitlich in Bus und Bahn. Der Preis ist unabhängig davon, mit wie vielen und mit welchen Verkehrsmitteln ein Weg zurückgelegt wird.

Die RegioStadtbahn wird in Etappen umgesetzt. Begonnen wurde die Realisierung des Großprojekts 2019 in den Landkreisen Tübingen und Reutlingen mit einem Spatenstich zur Elektrifizierung der Ammertalbahn von Tübingen nach Herrenberg sowie der Ermstalbahn von Metzingen nach Bad Urach.

2019 wurde durch die sechs Projektpartner ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Der Landkreis Reutlingen, der Landkreis Tübingen, der Zollernalbkreis, die Stadt Reutlingen, die Universitätsstadt Tübingen und der Regionalverband Neckar-Alb gründeten gemeinsam den Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb. Dieser nimmt die Planung, Koordination und Repräsentation des Gesamtprojekts wahr.

Die Strecken auf der Zollernalb befinden sich noch nicht in der Ausführungsphase. Jedoch hat der Zollernalbkreis bereits Jahre vor der Gründung des Zweckverbands Regionalstadtbahn Neckar-Alb für Zollern-Alb-Bahn und Talgangbahn auf Basis positiver Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie die Vorplanung beauftragt. Diese befindet sich in der abschließenden Phase und ist Grundlage für die anschließend zu beauftragende Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Mit diesen Schritten werden auch die für ein folgendes Planfeststellungsverfahren erforderlichen Unterlagen erarbeitet.

Nach Aussagen der Geschäftsführung des Zweckverbandes Regional-Stadtbahn Neckar-Alb beim Forum „Zukunft Zollernalb“ im Januar 2021 ist die moderne RegioStadtbahn im Talgang bereits im Zeitraum 2025 bis 2030 realistisch. Die Vorplanung hierfür ist nahezu abgeschlossen. Es folgen daran anschließend  eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie ein formelles Genehmigungsverfahren durch das Regierungspräsidium Tübingen.

Im Rahmen der laufenden und laut Presseberichten 2021 abzuschließenden Standardisierten Bewertung erfolgt eine aktualisierte Untersuchung von Nutzen und Kosten. 2016 wurde ein Investitionsvolumen für den Ausbau und die Elektrifizierung der Zollern-Alb-Bahn von Tübingen über Hechingen und Balingen nach Ebingen inklusive Talgangbahn von rund 290 Mio. EUR genannt. Davon entfielen rund 82 Prozent auf den Abschnitt von Tübingen bis Albstadt-Ebingen. Die restlichen 18 Prozent entfielen auf die Ertüchtigung der Talgangbahn von Ebingen nach Onstmettingen als vollständig modernisierte und elektrifizierte Bahn.

Für das Gesamtprojekt der RegioStadtbahn Neckar-Alb inklusive der auszubauenden, zu reaktivierenden und neu zu erstellenden Streckenabschnitte in den Landkreisen und Städten Tübingen und Reutlingen wird von einem Investitionsbedarf von rund einer Milliarde Euro ausgegangen.

Projekte wie die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb und vergleichbare Vorhaben in der gesamten Republik würden die Finanzkraft der kommunalen Träger bei weitem übersteigen. Da der ÖPNV einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leistet, wird dieser durch den Bund stark finanziell unterstützt. Daher wurde Anfang 2020 durch die Klimaschutzgesetzgebung eine Ausweitung der Förderung der Investitionen in volkswirtschaftlich vorteilhafte Projekte beschlossen. Ab 2021 steigen diese Mittel auf 1 Mrd. Euro, ab 2025 sogar auf 2 Mrd. Euro pro Jahr. Dies entspricht dem Sechsfachen des bis 2019 geltenden Volumens von 333 Mio. Euro pro Jahr.

Seit der Jahrtausendwende ist die Kostenfrage Dreh- und Angelpunkt der öffentlichen und politischen Diskussion um eine Reaktivierung der Talgangbahn. Nie zuvor war die Chance so hoch, dass die Stadt Albstadt aus ihrem eigenen Haushalt nur einen Bruchteil der Kosten einer Komplettsanierung der brachliegenden und maroden Bahntrasse finanzieren muss. Denn in 2020 haben sich die Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes für Streckenreaktivierungen fundamental verbessert.

Auf Bundesebene wurden Anfang 2020 im Rahmen der Klimaschutzgesetze die maximalen Fördersätze für die Reaktivierung und Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken von 60% auf 90% der zuwendungsfähigen Investitionskosten erhöht. Darüber hinaus gab das Landesverkehrsministerium im Oktober 2020 bekannt, dass seitens des Landes Baden-Württemberg vom verbleibenden Rest weitere 57,5% getragen werden. Kreise, Städte und Gemeinden werden durch diese Übernahme von rund 96% der förderfähigen Investitionskosten weitestgehend entlastet, ihr finanzielles Risiko wird minimiert.

Voraussetzung hierfür ist die Bestätigung der volkswirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit des Projekts im Rahmen einer 2021 abzuschließenden Standardisierten Bewertung. Zwischenergebnisse stimmen gemäß presseöffentlichen Aussagen der Geschäftsführung des Zweckverbandes Regional-Stadtbahn Neckar-Alb vom 10.12.2020 zuversichtlich. Demnach wird ein volkswirtschaftlicher Nutzen für die RegioStadtbahn erwartet, der das 1,4-fache der Kosten beträgt. Wird dieser Wert abschließend bestätigt, so ist dies die Grundlage für ein nie zuvor gekanntes Maß an Entlastung des Zollernalbkreises und der Stadt Albstadt bei der Finanzierung einer modernen Bahn, die sechs von neun Stadtteilen wie die Perlen auf einer Kette miteinander verbindet.

Die Stadt Albstadt hat Presseberichten zufolge in vielen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge einen hohen Finanzbedarf. Sie geht ihren Investitionsstau bei der Infrastruktur konsequent an. So wird das für die Bildung unserer nachkommenden Generationen sehr bedeutende Schulzentrum Lammerberg über mehrere Jahre mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag zukunftsfest gemacht. Bäder und Hallen werden saniert, Industriebrachen beseitigt, neue Flächen geschaffen, die Ortsmitten neu gestaltet und der Wohn- und Wirtschaftsstandort Albstadt weiter aufgewertet.

Die RegioStadtbahn bietet eine geradezu einmalige Chance, im Bereich Mobilität eine sprunghafte Attraktivitätssteigerung im innerstädtischen Verkehr und in der regionalen Anbindung herbeizuführen. Und das ohne dabei die städtischen Finanzen zu überfordern. In keinem anderen Bereich der kommunalen Investitionsvorhaben steht ein Projekt von vergleichbarer Dimension und Bedeutung mit bis zu 96% an Bundes- und Landesmitteln in Aussicht.

Die massive Ausweitung der Fördermittel von Bund und Land Baden-Württemberg für die Reaktivierung und Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken reduziert den durch den Landkreis und die Stadt Albstadt gemeinsam zu schulternden Kostenanteil ganz entscheidend. Sie gewährleistet damit, dass die RegioStadtbahn für die Stadt Albstadt realisiert werden kann. Ganz ohne Risiken für weitere Investitionsprojekte, z.B. für Bildung, Sport, Kunst und Kultur. Nicht die Konkurrenz, sondern das Zusammenspiel der Investitionen bringt den Wohn- und Wirtschaftsstandort Albstadt nach vorn.

Nein. Grundlage für die Finanzierung des Ausbaus bestehender Strecken der RegioStadtbahn Neckar-Alb sowie die Reaktivierung stillgelegter Strecken, wie z.B. Ebingen – Onstmettingen oder Reutlingen – Honau – Kleinengstingen, bilden das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie ergänzende Regelungen des Landes Baden-Württemberg hierzu. Über das vorgenannte Gesetz gewährt die Bundesrepublik Deutschland den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden.

Die Fördertatbestände sind dabei klar definiert. Dazu gehören neben dem Bau und Ausbau von Bahnsystemen auch Investitionen zur Kapazitätserhöhung von Schienenstrecken. Seit der Neufassung des Gesetzes im Jahr 2020 sind auch die Reaktivierung und Elektrifizierung von Schienenstrecken explizite Fördertatbestände, für die durch Bund und Land bis zu 96% der förderfähigen Kosten übernommen werden.

Für Investitionen in jedwedem anderen Aufgabenbereich Albstadts, z.B. den Bau von Gemeindestraßen, die Erschließung von Neubau- oder Gewerbegebieten, den Bau oder Unterhalt von Schulen oder Kindergärten, Bibliotheken, Schwimmbädern oder Hallen, stehen diese Mittel nicht zur Verfügung. Eine Umwidmung einer möglichen Förderung der RegioStadtbahn auf diese Aufgabenfelder ist nicht möglich. Die RegioStadtbahn steht dazu nicht in Konkurrenz. Für die genannten Bereiche sind andere Förderrichtlinien maßgeblich, um Finanzhilfen von Bundes- oder Landesseite zu erhalten.

Den Kosten für die RegioStadtbahn stehen positive Effekte für die Volkswirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gegenüber. Nur wenn der dadurch erzielbare Nutzen nachweislich höher ist als die Kosten des Projekts, kann es mit der erforderlichen Förderung durch Bundesmittel realisiert werden. Dieser Nachweis ist über eine sogenannte Standardisierte Bewertung zu erbringen. Deren Ziel ist eine bundesweit vergleichbare Bewertung von ÖPNV-Projekten.

Dabei wird der erzielbare gesamtwirtschaftliche Nutzen den Kosten gegenüber gestellt. Eine Förderung setzt voraus, dass der gesamtwirtschaftliche Nutzen die Kosten des Projekts übersteigt, d.h. der ermittelte Nutzen-Kosten-Indikator über dem Wert von 1,0 liegt.

Presseberichten vom 10.12.2020 zufolge, liegt in einem Zwischenstand der Standardisierten Bewertung der Indikator für die RegioStadtbahn inzwischen bei über 1,4. Die abschließenden Ergebnisse werden im Jahr 2021 veröffentlicht, der Zwischenstand stimmt mit Blick auf das zu erwartende Ergebnis sehr zuversichtlich.

 

Verkehrliche Entlastung:
Die Hauptverkehrsstraße im Talgang ist durch den Autoverkehr, Lastkraftwagen und den Busverkehr hoch belastet. Durch die Wiederinbetriebnahme der Trasse der Talgangbahn als moderne Stadtbahn kann sie um hunderttausende Autofahrten pro Jahr entlastet werden. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf den Verkehrsfluss aus, wenn der Busverkehr im Talgang auf die Schiene verlagert wird.

Umwelt- und Klimaschutz:
Die ambitionierten Klimaschutzziele auf EU- sowie auf Bundesebene sind ohne eine Verkehrswende nicht erreichbar. Hierzu bedarf es großer Anstrengungen, auch auf kommunaler Ebene. Die Regionalstadtbahn findet sich folgerichtig auch im Klimaschutzkonzept der Stadt Albstadt aus dem Jahr 2015 wieder. Sie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, da einerseits die CO2-Effizienz im Schienenverkehr deutlich höher ist als im motorisierten Individualverkehr, andererseits ein großer Teil des innerstädtischen ÖPNV in einem Schritt auf Elektroantrieb umgestellt wird.

Stadt- und Bevölkerungsentwicklung:
Mit der RegioStadtbahn werden der innerstädtische ÖPNV sowie die regionale Anbindung Albstadts grundlegend verbessert, drei Albstädter Stadtteile erhalten erstmals einen umsteigefreien Anschluss an das regionale Schienennetz. Dadurch wird deren Attraktivität als Wohnstandort deutlich gestärkt. Für Menschen mit Arbeitsplatz in den Räumen Balingen oder Tübingen wird es wesentlich interessanter, Albstadt als Wohndomizil zu wählen. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Lebensqualität und der im Vergleich stark rückständigen Immobilien- und Mietpreisentwicklung.

Beitrag zum sanften Tourismus:
Mit der RegioStadtbahn wird Albstadt aus wesentlichen Quellgebieten touristischer Besucherströme deutlich besser über die Schiene erreichbar. Hier besteht in Kombination beispielsweise mit Fahrradverleihstationen an Bahnhöfen und günstigen Kombi-Angeboten die Möglichkeit, den Straßenverkehr und die Parksituation entlang der touristischen Ziele im Raum Albstadt zu entlasten.

Nein, wie für alle Strecken der RegioStadtbahn Neckar-Alb ist auch für den Talgang die Elektrifizierung der Infrastruktur Bestandteil der laufenden Planung. Mit dem Ziel, den Anteil der elektrifizierten Schienenstrecken in Baden-Württemberg von gut 60% deutlich zu steigern, hat das Landesverkehrsministerium im Jahr 2018 ein Konzept veröffentlicht. Es teilt das Streckennetz im Land in mehrere Kategorien zur schrittweisen Elektrifizierung von Dieselstrecken ein. Die Streckenabschnitte der RegioStadtbahn befinden sich dabei in der Kategorie „Elektrifizierung in Bau oder Planung“ und sind gemäß der Klassifizierung im Landeskonzept im ersten von drei Schritten zu realisieren.

Das heißt für die Anwohner: Es entstehen keine Schadstoffemissionen und die Lärmemissionen sind geringer und nicht vergleichbar mit denen des alten „Triebels“. Der durchgängige Betrieb mit elektrischen Zügen von Tübingen bis Onstmettingen führt aber nicht nur zu einer weiteren Verbesserung der Umweltbilanz des Schienenverkehrs gegenüber dem Dieselbetrieb. Auch können Elektrofahrzeuge stärker beschleunigen, mit positiven Effekten auf die Reisezeit und die Stabilität des Fahrplans.

Nein. Bis zur Betriebseinstellung im Jahr 1998 waren die Straßen- und Wegkreuzungen der Talgangbahn nur teilweise mit Blinklichtanlagen, zum größeren Teil lediglich durch Andreaskreuze, also Verkehrszeichen, gesichert. Dies machte bei jeder Fahrt zwischen Ebingen und Onstmettingen ein vielfaches Betätigen von Pfeife und Läutewerk des Zuges vor den Übergängen erforderlich.

Entsprechend den Sicherheitsanforderungen an den Betrieb einer modernen Regionalstadtbahn ist die durchgängige technische Sicherung der Bahnübergänge mittels Signalanlagen und Halbschranken vorgesehen. Damit entfällt das obligatorische Pfeifsignal der Züge und die damit verbundene Lärmemission für die Anwohner.

Im Jahr 2002 hat der Albstädter Gemeinderat weitere Verhandlungen der Stadtverwaltung mit der Hohenzollerischen Landesbahn AG über eine Reaktivierung der Talgangbahn mit knapper Mehrheit gestoppt. Anlass war damals der abrupte Ausstieg der Württembergischen Eisenbahngesellschaft aus dem Projekt. Nun haben sich die Rahmenbedingungen ganz entscheidend zugunsten einer Reaktivierung verändert:

  1. Die Reaktivierung der Talgangbahn ist kein isoliertes Projekt der Stadt Albstadt für ihren Stadtverkehr. Die Schienenanbindung der Talganggemeinden an die Mittel- und Oberzentren im Raum Neckar-Alb ist heute Bestandteil des größten Infrastrukturprojekts der Region. Dieses setzt durch umsteigefreie Verbindungen entscheidende Impulse für die Regionalentwicklung und die Vernetzung der Zentren Reutlingen und Tübingen mit Balingen und Albstadt auf der Zollernalb. Die beteiligten Projektpartner haben dafür 2019 eigens einen Zweckverband gegründet.
  1. Die Anfang des Jahres 2020 auf Bundesebene verabschiedeten Klimaschutzgesetze sowie die ergänzenden Finanzierungsinstrumente des Landes Baden-Württemberg bringen eine weitreichende finanzielle Entlastung für die Kreise, Städte und Gemeinden mit sich.
    Der Ausbau und die Reaktivierung von Eisenbahnstrecken haben politisch so hohe Priorität erlangt, dass bis zu 96% der förderfähigen Investitionskosten durch Bund und Land und bis zu 100% der laufenden Betriebskosten durch das Land finanzierbar sind.
    Damit lässt sich die rund 8 Kilometer lange, und über die Jahre stark verwahrloste Brache durch den Talgang mit einem sehr begrenzten Finanzierungsanteil von Landkreis und Stadt Albstadt in eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur für die nächsten Jahrzehnte verwandeln.
  1. Der Zollernalbkreis hat bereits vor mehreren Jahren die erforderliche Vorplanung zur Elektrifizierung der Zollern-Alb-Bahn und deren Verlängerung in die Talganggemeinden in Auftrag gegeben. Auch hat er 2013 die Infrastruktur der Talgangbahn mit dem Ziel der Wiederinbetriebnahme gekauft. Er hat damit für das Projekt eine ausgezeichnete Startposition entwickelt. Denn die damals unter deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Schienenprojekten beauftragten Vorplanungen werden nun just zu dem Zeitpunkt abgeschlossen, zu dem sich die Fördermöglichkeiten durch Bundes- und Landesmittel besser darstellen als jemals zuvor.

Ja, viele wieder in Betrieb genommene und modernisierte Bahnlinien waren zuvor über lange Zeit stillgelegt. Auch in der Region gibt es dafür konkrete Beispiele, unter anderem die äußerst erfolgreiche Schönbuchbahn. Entscheidend ist dabei die Frage, ob die stillgelegte Trasse planungsrechtlich weiterhin ausschließlich für Bahnbetriebszwecke zur Verfügung steht und nicht von diesen Zwecken freigestellt und damit überplant oder überbaut worden ist. Die Wiederinbetriebnahme einer solchen stillgelegten, aber nicht von Bahnbetriebszwecken freigestellten Bahnstrecke ist mit ungleich niedrigeren juristischen Hürden verbunden.

Die politisch Verantwortlichen des Zollernalbkreises sowie der Stadt Albstadt haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten seit Stilllegung der alten Talgangbahn mit dem notwendigen Weitblick die entscheidenden Beschlüsse gefasst, um eine drohende Freistellung der Trasse von Bahnbetriebszwecken wirkungsvoll zu verhindern.

Wichtiger Schritt zum Erhalt der Option einer Wiederinbetriebnahme war dabei die 2013 erfolgte Übernahme der Infrastruktur der Talgangbahn in die Hoheit der öffentlichen Hand. Hierzu wurde diese durch den Zollernalbkreis aufgekauft.

Schon heute nutzen tagtäglich mehrere tausend Personen die Züge von Albstadt-Ebingen, Lautlingen und Laufen in Richtung Balingen, Hechingen, Tübingen, Reutlingen und Stuttgart zu unterschiedlichsten Reisezwecken – zur Arbeit, zur Schule oder Hochschule, für Erledigungen und Einkaufsbummel, für Ausflüge oder Besuch von Freunden und Bekannten. Für nicht Wenige von ihnen beginnt ihr Weg in einer der Talganggemeinden und führt sie zunächst im PKW oder Bus zum nächstgelegenen Bahnhof mit Umstieg auf die Schiene. Dieser entfällt mit der RegioStadtbahn in vielen Fällen.

Bereits auf Grundlage profunder Fahrgastprognosen im Jahr 2012 wurde für die Talgangbahn ein „hohes Nachfragepotenzial“ von rund 4.500 Fahrgästen pro Tag ausgewiesen. Die Tatsache, dass davon mehr als 50% „auf überregionale Ziele über Albstadt-Ebingen hinaus ausgerichtet“ sind (Standardisierte Bewertung Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Bericht März 2012), belegt, dass die RegioStadtbahn mit durchgängigen Verbindungen in die Mittel- und Oberzentren der Region zu einer Entlastung des Straßenverkehrs sowohl innerhalb Albstadts, als auch darüber hinaus dienen kann.

Da die Bahn künftig auch im Talgang ganztägig regelmäßig in beide Richtungen verkehrt, bietet sie innerstädtisch wie regional ohne Umstieg eine starke Komfortverbesserung für die heutigen Nutzer des Albstadtbus. Vor allem aber bietet sie auch eine attraktive Alternative zur Fahrt mit dem eigenen PKW. Dies gilt für staugeplagte Berufspendler ebenso wie für umweltbewusste (Tages-)Touristen aus den Einzugsgebieten von Stuttgart, Reutlingen und Tübingen. Auch für Schüler und Studenten bietet die RegioStadtbahn eine ideale und sichere Anfahrtsmöglichkeit. So liegen nicht nur die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und das Walther-Groz-Schulzentrum in unmittelbarer Nähe des Ebinger Bahnhofs. Auch das Gymnasium Ebingen sowie das demnächst grundlegend sanierte bzw. neu gebaute Schulzentrum Lammerberg verfügen jeweils über eine eigene Haltestelle der Talgangbahn.

 

Die Talganggemeinden benötigen sowohl eine Verbesserung der regionalen Verkehrsanbindung, als auch eine Entlastung der Hauptverkehrsstraße. Die RegioStadtbahn bietet in einzigartiger Weise die Chance, beide Aspekte bereits in den kommenden Jahren zu realisieren.

Anders als bei einer Weiterentwicklung des städtischen Busverkehrs oder auch bei der Nutzung der Talgangtrasse für autonom fahrende Kleinbusse (eShuttles), werden mit der RegioStadtbahn durchgängige Verbindungen zwischen sechs Albstädter Stadtteilen und nach Balingen und Tübingen realisiert. Ein Umstieg entfällt. Diesem Aspekt kommt eine hohe Bedeutung zu, da die Nachfrageprognosen der RegioStadtbahn im Talgang zeigen, dass mehr als die Hälfte der Fahrgäste zu Zielen jenseits von Ebingen unterwegs ist.

Autonom fahrende, batteriebetriebene Kleinbusse stellen mindestens kurz- und mittelfristig keine vergleichbar leistungsfähige Alternative zur RegioStadtbahn dar. Bezüglich der in der Praxis erreichbaren Geschwindigkeiten, Reichweiten, Fahrgastkapazitäten und Zuverlässigkeit bei allen Wetterlagen, ist ihr Stand der Entwicklung weit davon entfernt, die Rückgratfunktion der öffentlichen Mobilität einer Flächenstadt übernehmen zu können.

Diese eShuttles sind daher nicht als Alternative, für die fernere Zukunft wohl aber als potenzielle Ergänzung der Bahn zu sehen. Erreichen sie eines Tages ihre Marktreife, so können sie flexible Zubringerdienste von den Höhenlagen der Talganggemeinden zur Stadtbahn leisten und weiteren Bevölkerungsteilen den Zugang zur öffentlichen Mobilität vereinfachen.

Eine Vielzahl an Forschungs- und Pilotprojekten beschäftigt sich bundesweit mit der Vision autonom verkehrender Bus-Shuttles. Auch das Land Baden-Württemberg ist an solchen Förderprojekten beteiligt. In einer Pressemitteilung vom November 2020 hebt das Verkehrsministerium die Chancen eines automatisierten und elektrifizierten Busverkehrs hervor. Wie das Ministerium dabei aber auch verdeutlicht, sind beim derzeitigen Stand der Entwicklung „automatisierte Busse vereinzelt und nur mit vielen Einschränkungen unterwegs, wie z.B. extrem niedriger Geschwindigkeit, mit Sicherheitsfahrer, kleinste Busse, kurzer Demonstrationsbetrieb. Dies führt zu unattraktiven Fahrzeiten und damit zu einer geringen Akzeptanz und wenig Nutzung. Ein weitgehend flächenhaftes und ganztägiges Angebot gibt es heute nicht mal in Ansätzen.“ (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Pressemitteilung „Verkehrsminister Hermann gibt Startschuss für Reallabore“, 18.11.2020).

Damit die RegioStadtbahn auch auf der Zollernalb Realität wird, bedarf es des klaren politischen Willens auf allen drei Ebenen.

Zollernalbkreis:

Die entscheidenden Weichen für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb wurden schon im vergangenen Jahrzehnt durch Kreisverwaltung und Kreistag des Zollernalbkreises gestellt. Dazu zählt die Beauftragung der Vorplanung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Zollern-Alb-Bahn inklusive der zu reaktivierenden Talgangbahn. Dazu zählt auch der 2013 erfolgte Kauf der Eisenbahninfrastruktur zwischen Albstadt-Ebingen und A.-Onstmettingen durch den Landkreis und dessen erfolgreicher Vorschlag zu einer Aufnahme dieser Strecke in die Reaktivierungsoffensive des Landes.

Presseberichte und jüngste öffentliche Aussagen hochrangiger Vertreter der Kreisverwaltung lassen keinen Zweifel am Willen des Landkreises zur Realisierung der RegioStadtbahn inklusive der Talgangbahn. Das Landratsamt sieht die Talgangbahn „im Rennen um eine zügige Reaktivierung, die weitere Landesmittel für den Betrieb der Strecke sichern könnte, gut positioniert“ (Schwarzwälder Bote, 08.02.2021). Sobald das Ergebnis der aktualisierten Standardisierten Bewertung vorliege, „werde das Landratsamt die Reaktivierung der Talgangbahn weiter vorantreiben.“

Land Baden-Württemberg:

Das Land Baden-Württemberg stellte am 03.11.2020 seine Reaktivierungsoffensive für stillgelegte Eisenbahnstrecken vor. Insgesamt wurden 42 Strecken nach einheitlicher Methodik auf ihr Fahrgastpotenzial geprüft. Sie wurden entsprechend ihrer Ergebnisse einer von vier Kategorien zugeordnet. Die Zuordnung ist maßgeblich die Frage einer Finanzierung der Betriebskosten durch das Land.

Die Talgangbahn als moderne Regionalstadtbahn mit Verbindungen von Onstmettingen über Ebingen und Balingen bis Tübingen hat es dabei in die Kategorie „hohes Fahrgastpotenzial“ geschafft. Damit einhergehend besteht die Chance auf eine Übernahme von 100% der späteren Betriebskosten mindestens für einen Stundentakt im Talgang.

Stadt Albstadt:

Die Reaktivierung der Talgangbahn als Element der RegioStadtbahn Neckar-Alb war Tagesordnungspunkt der Albstädter Gemeinderatssitzung am 5. Februar 2021. Eine Entscheidung über das Projekt soll Presseberichten zufolge nach Vorlage des offiziellen Ergebnisses der Standardisierten Bewertung sowie der damit verbundenen Kostenberechnung im Sommer 2021 getroffen werden. Mit Blick auf die zuletzt deutlich verbesserten Förderbedingungen für Investitionen und Bahnbetrieb sowie mit Blick auf den absehbar sehr guten Nutzen-Kosten-Indikator von gut 1,4 für die RegioStadtbahn, sprachen sich die Rednerinnen und Redner im Gemeinderat für das Projekt aus „und forderten die Stadtverwaltung auf, keine wertvolle Zeit verstreichen zu lassen“ (Zollern-Alb-Kurier, 06.02.2021).

Der Oberbürgermeister der Stadt Albstadt, Herr Klaus Konzelmann, kündigte an, noch in derselben Woche die grundsätzlich positive Haltung zur Reaktivierung der Talgangbahn in einem Brief an das Verkehrsministerium zu bekunden. Damit wurde seitens der Stadt ein für den weiteren Prozess wichtiges politisches Signal gesendet.

 

Sehr schön, die RegioStadtbahn Neckar-Alb benötigt die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, für die sie gebaut wird. Helfen Sie mit ein weiterhin positives Meinungsklima zu schaffen. Beispielsweise durch Gespräche im Verwandten- und Bekanntenkreis zum Thema oder durch Leserbriefe. Aber auch durch die Ansprache der politischen Vertreter, die die Entscheidung über die Realisierung treffen werden. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit, über das Spendenkonto von Pro RegioStadtbahn e.V. weitere Aktionen zugunsten der Talgangbahn – bitte als Zweck angeben – mitzufinanzieren.

Talgangbahn TGB Regionalbahn
RegioStadtbahn Talgangbahn Haltepunkte Albstadt-Onstmettingen-Tübingen
Talgangbahn TGB Regionalbahn

Infobox

mit den relevanten Links in Sachen „RegioStadtbahn Neckar-Alb“

In 2019 gegründeter Zusammenschluss von sechs Projektpartnern, sprich den drei Landkreisen, den Städten Reutlingen und Tübingen sowie dem Regionalverband Neckar-Alb – Sitz Mössingen.

https://www.regional-stadtbahn.de/

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Mössingen für die räumliche Ordnung und Entwicklung der Region verantwortlich. Gremium mit 62 Mitgliedern aus den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb.

https://www.rvna.de/,Lde/Startseite/Projekte/RegionalStadtBahn.html

Der Landkreis ist seit 2013 Eigentümer der Strecke der Talgangbahn. Der Kreistag mit seinen 55 Mitgliedern entscheidet über die Reaktivierung als Teil der RegioStadtbahn.

https://www.zollernalbkreis.de/startseite

Die Stadt ist seit 2013 verantwortlich für die Instandhaltung der stillgelegten Bahntrasse. Der Gemeinderat mit seinen 32 Mitgliedern ist in Bezug auf die Reaktivierung das relevante Entscheidungsgremium.

https://www.albstadt.de/

Gemeinnütziger Verein in Tübingen, der seit Juni 1999 für das Projekt mit Informationen und Spenden sammeln erfolgreich den Boden bereitet hat.

https://www.proregiostadtbahn.de/

Initiative von Bürgerinnen und Bürgern zur Reaktivierung der Talgangbahn als Teil der RegioStadtbahn.

https://www.regiostadtbahnalbstadt.de/regionalstadtbahn-rsbna/

Talgangbahn TGB Regionalbahn

Kontakt und Anregungen

in Sachen „RegioStadtbahn Neckar-Alb“